BERLIN: "Sehr schlimme Notfälle - und über 1.800 Einsätze!" Die Silvesternacht in der Hauptstadt!

BERLIN: "Sehr schlimme Notfälle - und über 1.800 Einsätze!" Die Silvesternacht in der Hauptstadt!

Die allermeisten Menschen feiern den Jahreswechsel friedlich und fröhlich. Aber an einigen Orten Berlins gerät Silvester auch diesmal zum Ausnahmezustand. Wie fällt die politische Bewertung aus?

Dutzende Böller-Verletzte, Hunderte vorläufige Festnahmen - und doch ist die Berliner Neujahrsnacht nach Einschätzung der Polizei ruhiger verlaufen als in den vergangenen Jahren. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) zogen eine positive Bilanz zum Einsatzkonzept gegen Böllerkrawalle. Die allermeisten Menschen begrüßten das Jahr 2026 friedlich feiernd, davon allein 25.000 bei einer Party am Brandenburger Tor.

«Berlin hat eine ruhigere Silvesternacht erlebt als in den vergangenen Jahren», erklärte Wegner. Die Pyroverbotszonen hätten sich bewährt ebenso wie die Strategie Prävention, Intervention, Repression. Spranger sagte, das entschiedene Vorgehen gegen illegales Feuerwerk und das konsequente Eingreifen der Polizei in der Nacht hätten sich als richtig erwiesen. «Dennoch haben wir auch diesmal Gewalt und einen unverantwortlichen Umgang mit Feuerwerk erlebt, bei dem Unbeteiligte und Einsatzkräfte zu Schaden kamen.»


Tausende Einsätze

Sprangers vorläufige Bilanz: 420 kurzfristige Festnahmen, 30 verletzte Polizistinnen und Polizisten im Silvestereinsatz, fünf weitere im Tagdienst. Die Polizei registrierte diesen Angaben zufolge zwischen 18.00 Uhr und 06.00 Uhr 2.340 Einsätze, die Feuerwehr zwischen 19.00 und 06.00 Uhr 1.830.

Einige Beispiele: In Gropiusstadt in Neukölln beschlagnahmte die Polizei eine selbstgebaute Feuerwerksanlage, für die mehrere Batterien von Raketen durch Zünder miteinander verbunden waren. In Kreuzberg schoss laut Polizei ein Mensch gezielt auf eine Fensterscheibe und warf die Signalwaffe bei der Flucht weg. Eine andere Person schoss den Angaben nach mit einer Feuerwerksbatterie gezielt auf Fahrzeuge und Passanten. 


Hunderttausende Böller beschlagnahmt

Mit einem Wasserwerfer löschte die Polizei brennende E-Scooter und andere Gegenstände in Moabit. In der Leipziger Straße in Mitte brannte den Angaben nach eine komplette Wohnung im neunten Stock eines Hochhauses aus. 

Die Polizei hatte nach Sprangers Angaben 3.200 Kräfte im Silvestereinsatz, dazu fast 900 im alltäglichen Dienst. Dazu kamen 1.600 Feuerwehrleute. Vorab waren laut Spranger mehr als 220.000 Stück Pyrotechnik aus dem Verkehr gezogen worden, darunter 109.000 Stück illegales Feuerwerk. Hunderttausende gefährliche Explosionen seien verhindert worden. 


Viele Verletzte

Trotzdem wurden durch Feuerwerk wieder Dutzende Menschen verletzt, auch mehrere Kinder. Allein das Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn behandelte nach Angaben einer Sprecherin in der Nacht 30 Patientinnen und Patienten, darunter acht Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren. Viele hatten Handverletzungen oder Verbrennungen.

In der Charité behandelten Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte nach Angaben eines Sprechers zwischen 17.00 Uhr und 06.00 Uhr 41 Menschen wegen Verletzungen im Zusammenhang mit Feuerwerk, darunter fünf Kinder und Jugendliche. Auch hier ging es oft um Verletzungen der Hände und Knalltraumata.


Fröhliche Freiluftpartys

Die Freiluftpartys am Brandenburger Tor und an der Siegessäule verliefen nach Angaben der Polizei ohne Probleme. «Bei der neuen Silvesterparty am Brandenburger Tor haben rund 25.000 Menschen das neue Jahr friedlich und fröhlich begrüßt – und die Bilder vom Silvesterfeuerwerk am Brandenburger Tor sind um die Welt gegangen», freute sich der Regierende Bürgermeister Wegner.

Einige hundert Meter entfernt fand auf der Straße des 17. Juni eine weitere Open-Air-Party mit mehreren Bühnen statt. Angemeldet war sie als Demonstration. Dort waren aber laut Polizei nur einige hundert Teilnehmer statt der angemeldeten 16.000. 

#berlin #silvester #feuerwehr #weltnachrichtensender

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