SCHWEIZ: Disco-Inferno! "Alle lagen übereinander, manche brannten und manche waren tot neben uns!"

SCHWEIZ: Disco-Inferno! "Ich schaffte es nicht und dachte, naja, dann sterbe ich jetzt!"

Feuerwalze, Wunderkerzen, offene Fragen: Was hat die Tragödie von Crans-Montana ausgelöst? Hinweise darauf geben Berichte von Überlebenden. Verzweifelte Familien suchen nach Antworten.

Inmitten von Chaos und Panik haben mutige Passanten beim Flammeninferno im Schweizer Skiort Crans-Montana ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um Verletzte zu retten. Ihre Geschichten kommen nach und nach ans Licht, ebenso wie Fotos, die offenbar den Beginn des Brandes zeigen und erste Angaben über junge Opfer. 

Unter den rund 115 Verletzten ist etwa Tahirys D. (19), wie der Fußballclub FC Metz berichtet. Er werde in einer Klinik in Deutschland behandelt. Die Gedanken der Verantwortlichen und Spieler seien bei ihm und seiner Familie. 

Der Vater eines 16-jährigen Italieners, der als Golftalent gilt, hatte am Unglückstag in Interviews noch seine Verzweiflung zum Ausdruck gebracht, weil er nicht wusste, ob sein vermisster Sohn Emanuele G. unter den Toten oder Verletzten war. Sein Onkel sagte der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos: «Im Moment steht er noch auf der Liste der Vermissten, und wir warten auf das Ergebnis der DNA-Untersuchung.»


Viele Opfer wohl Teenager

Die Bar «Le Constellation» war nach Angaben von Anwohnern von Crans-Montana besonders bei Teenagern beliebt. Die meisten Opfer dürften deshalb Minderjährige und junge Erwachsene gewesen sein. Frankreich und Italien haben Opfer bestätigt. Ob Deutsche betroffen sind, ist noch offen. Das Auswärtige Amt steht in Kontakt mit den Schweizer Behörden. 

80 der 115 Verletzten sollen schwerste Verbrennungen erlitten haben. Hinzu kommen Rauchvergiftungen. Bei Patienten mit Rauchvergiftung könne das Beatmen schwierig sein, erläutert das auf Brandopfer spezialisierte Universitätsspital Zürich allgemein auf seiner Webseite - nicht im Zusammenhang mit den dort eingelieferten Patienten aus Crans-Montana. 

Die Identifizierung der Toten dauere an, sagte ein Polizeisprecher. In solchen Situationen sind Opfer nach Expertenangaben oft so verbrannt, dass eine Feststellung der Identität nicht einfach ist. Für verzweifelte Familien, die ihre Kinder vermissen, ist das Warten aber unerträglich. Eine Schweizerin postete etwa auf Facebook, dass sie ihren 16-jährigen Sohn Arthur B. vermisse. 

Familien wandten sich voll banger Hoffnung an die zahlreichen Krankenhäuser, in denen Patientinnen und Patienten aufgenommen wurden. Aber dort hatte nicht die Identifizierung höchste Priorität. Vielmehr ging es darum, die lebensgefährlich Verletzten zu stabilisieren.


Mutige Helfer greifen nach Verletzten

Passanten hatten in der Silvesternacht sofort zugepackt, als sie die Schreie aus der brennenden Bar hörten. «Einer kam mit brennender Jacke rausgerannt, ich habe so gut es ging versucht, die Flammen zu ersticken», berichtete Théo (19) im Schweizer Fernsehen RTS. Dennis (20) beschrieb eine volle Treppe, auf der zahlreiche Verletzte verzweifelt die Hände in die Luft reckten: «Wir versuchten, sie zu packen und nach draußen zu ziehen.»

Andere Passanten berichteten von Verletzten mit brennenden Haaren und versengten Gesichtern. Mathis (20) sagte, sie hätten sich der Menschen angenommen, auf sie eingesprochen, als sie das Bewusstsein verloren und sie beruhigt, bis die Krankenwagen eintrafen. 

Paolo Campolo (55) liegt wegen einer Rauchvergiftung mit Atemmaske im Krankenhaus. Er hat nach eigenen Angaben zusammen mit anderen Helfern Dutzende aus der Feuerhölle gerettet. Sie waren auf der Rückseite der Bar. «Ich weiß nicht, ob es ein Notausgang oder Serviceausgang war, aber hinter dieser Tür waren verzweifelte Menschen», sagte Campolo dem Nachrichtenportal «20 Minuten». Er habe sie durch eine Scheibe gesehen. Sie hätten die Tür aufgebrochen und die Menschen herausgeholt.

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