Wie viel Nazi-Ideologie steckt in Trumps USA? | Possoch klärt | BR24

Die Demokratie in den USA befindet sich im Stresstest: Trump-Supporter kokettieren mit einer dritten Amtszeit Donald Trumps 2028 – obwohl die Verfassung eindeutig ist, dazu: zahlreiche Verhaftungen und sogar Deportationen ohne Prozesse, die Nationalgarde, die zu Anti-Trump-Demonstrationen geschickt wird ... Was ist da los in den USA? Wie gefährdet ist die US-Demokratie? Steuern sie gar auf ihr „Drittes Reich“ zu? Possoch klärt mit Magnus Brechtken und Philipp Adorf.

INHALT
00:00 War’s das mit „Freedom of Speech“?
02:28 Stephen Miller: Der MAGA-Architekt
03:47 Das Spiel mit der Konstitution
05:36 USA heute = Deutschland 1933?
10:09 MAGA: Viel mehr als Donald Trump

In den USA haben zuletzt Millionen Menschen in zahlreichen Städten gegen Präsident Donald Trump protestiert. Demonstrationen fanden im ganzen Land statt.

Etwa sieben Millionen bei Protesten gegen Trump

Nach Angaben der Veranstalter sollen fast sieben Millionen Menschen auf den Straßen gewesen sein. Noch mehr als bei den landesweit organisierten Protesten im Juni, bei denen schon einmal Gegner von Trumps Politik gemeinsam demonstriert hatten. Auch diesmal war das Motto "No Kings", "Keine Könige" – eine Kritik gegen den Regierungsstil von Donald Trump.

Er würde das Land wie ein König regieren und die Verfassung ignorieren, werfen ihm die Protest-Teilnehmer vor.

Bei mehreren Veranstaltungen trugen die Teilnehmer Transparente, in denen Trump als Verkörperung des sowjetischen Diktators Josef Stalin, als Königin von England oder als Sonnenkönig Ludwig XIV. dargestellt wurde. Oft wurde der Republikaner in Slogans zum Rücktritt aufgefordert. Andere Teilnehmer forderten die Abschaffung der Einwanderungspolizei ICE, die seit Monaten auf Trumps Anweisung willkürlich gegen Einwanderer vorgeht.

Mehr Proteste als in Trumps erster Amtszeit

Auf der Website der Bewegung heißt es, Trumps Regierung schicke "maskierte Agenten auf unsere Straße", terrorisiere Gemeinden und nehme Menschen ohne Haftbefehl fest. Außerdem werfe man ihm vor, Wahlen zu bedrohen, Gesundheits- und Umweltschutz abzubauen und Milliardären Vorteile zu verschaffen, während viele Familien unter steigenden Lebenshaltungskosten litten. "Der Präsident glaubt, seine Macht sei absolut", heißt es weiter. "Aber in Amerika haben wir keine Könige."

Seit Trumps zweitem Amtsantritt Ende Januar hat es in den Vereinigten Staaten deutlich mehr Demonstrationen als in seiner ersten Amtszeit gegeben. Das geht aus Zählungen des "Crowd Consortium" der Universität Harvard hervor. Mitte Juni gingen bei "No Kings"-Protesten mehrere Millionen Menschen auf die Straßen – der Massenprotest gilt als einer der größten in der Geschichte der USA.

Republikaner sprechen von "Amerika-Hass-Kundgebung"

Führende Politiker der Republikaner übten scharfe Kritik an den Protestierenden. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sprach vor Journalisten von einer "Amerika-Hass-Kundgebung". Die Organisatoren der Demonstrationen brächten "Marxisten, Sozialisten, Antifa-Befürworter, Anarchisten und den pro-Hamas-Flügel der linksradikalen Demokratischen Partei zusammen", fügte er an.

Trump selbst äußerte sich vergleichsweise zurückhaltend zu den Protesten. Im Fernsehsender Fox News sagte er: "Sie sagen, dass sie mich als König bezeichnen. Ich bin kein König."

Weiterführende Links:
https://edition.cnn.com/2025/10/06/politics/republican-federal-judges-trump
https://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-unlimitierte-macht-stephen-miller-irritiert-mit-cnn-auftritt/100161324.html
https://www.pbs.org/newshour/show/how-trumps-rhetoric-compares-to-historic-fascist-language
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-universitaeten-100.html
https://edition.cnn.com/2025/10/06/politics/republican-federal-judges-trump
https://www.nzz.ch/international/obama-ist-zurueck-mit-rat-und-tat-fuer-die-fuehrungslosen-demokraten-ld.1908410
https://www.zeit.de/kultur/2025-01/stephen-miller-donald-trump-us-regierung-beratung-strategie
https://www.economist.com/united-states/2025/02/15/checks-and-balance-newsletter-donald-trumps-pick-and-choose-federalism


Presenter: Dominic Possoch
Videoproduktion: Daniel Egger
Grafik: Maxi Schumann, Maximilian Seidl
Recherche und Text: Anna Feininger, Dominic Possoch
Redaktion BR24: Jürgen P. Lang, Gudrun Riedl
© BR24

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