Verlieren die USA den Iran-Krieg? | Possoch klärt | BR24
Könnten die USA den Krieg gegen den Iran verlieren? US-Präsident Donald Trump hat überraschend ein baldiges Ende des Krieges ins Spiel gebracht. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet.“ Die iranischen Revolutionsgarden reagierten scharf auf Trumps Äußerungen: "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden. Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik." Was jetzt nach der Iran-Bombardierung mit dem Namen „Epic Fury“ passieren soll? Vier Regierungsbeamte sagen: „Die Regierung hat keine Ahnung und keine wirkliche, nachvollziehbare Begründung, kein Endziel und keinen Plan für die Zeit danach.“ Droht ein zweites Syrien? Und wenn am Ende das Mullah-Regime immer noch nicht weg ist, dann bleibt eben genau die Frage offen: Warum haben sich die USA da eingemischt? Und haben sie dann den Krieg nicht doch verloren? Possoch klärt mit Politik-Prof. Thomas Jäger und Militärexperte Fabian Hoffmann!INHALT
00:00 Können die USA den Iran-Krieg verlieren?
02:03 Warum die USA nicht schnell gewonnen haben
03:38 Irans Kriegsstrategie: Drohnen, Drohnen, Drohnen
06:22 Was hat der Iran noch alles im Köcher?
09:21 Warum führen die USA diesen Krieg?
11:08 Stichwort: Regime-Change
13:54 Das Worst-Case-Szenario
17:01 Folgen des Iran-Kriegs: Ölpreisschock, Börsencrash und Weltwirtschaftskrise
US-Präsident Donald Trump wusste, dass er die äußerst angespannten Nerven an den Rohöl-, Aktien- und Anleihemärkten beruhigen musste: "Wir wollen die Ölpreise niedrig halten", sagte Trump auf einer Pressekonferenz am Montagabend Ortszeit auf seinem Anwesen in Florida. Die Preise seien "aufgrund dieses Ausflugs künstlich gestiegen".
Der "Ausflug", wie Trump den Angriffskrieg auf den Iran nannte, hatte am Montag eine Panik an den Märkten ausgelöst und für die rasant steigenden Rohölpreise von zwischenzeitlich bis zu 120 Dollar pro Barrel gesorgt. Die Aktienmärkte gingen auf Talfahrt. Trump musste reagieren und begann zu signalisieren, dass der Krieg bald enden würde. Das Ergebnis: Die Rohölpreise sanken deutlich, an der Wall Street drehten die Aktienkurse wieder in den grünen Bereich.
Der Krieg gegen den Iran werde "sehr bald" vorbei sein, sei aber noch nicht abgeschlossen, erklärte Trump. Die USA würden "große Fortschritte bei der Erreichung unseres militärischen Ziels" machen. Der US-Präsident, der seine Leistungen stets mit Superlativen versieht, sagte, man könne von einem "gewaltigen Erfolg" sprechen. Er fügte hinzu: "Oder wir könnten noch weiter gehen, und wir werden noch weitergehen." Wenige Stunden zuvor hatte Trump gegenüber dem US-Fernsehsender CBS News signalisiert, dass der Krieg "so gut wie beendet" sei.
Erneut sandte Trump widersprüchliche Botschaften in Richtung der neuen iranischen Führung aus: Sollte der Iran die Schiffsroute durch die Straße von Hormus nicht freigeben – und danach sieht es aus – würde der Iran "zwanzigmal härter" von den Vereinigten Staaten getroffen werden als zuvor. Auf seiner Plattform "Truth Social" postete Trump in der Nacht: "Wir werden leicht zerstörbare Ziele ausschalten, die es dem Iran praktisch nicht möglich machen werden, jemals wieder als Nation aufgebaut zu werden. Tod, Feuer und Zorn werden über sie hereinbrechen." Er hoffe und bete, "dass es nicht dazu kommt".
Weiterführende Links:
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/iran-krieg-welchen-rueckhalt-hat-trump-im-eigenen-land,VDRm1ON
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wegen-iran-krieg-deutschland-gibt-teil-der-oelreserven-frei,VDYQ6nh
https://edition.cnn.com/2026/03/04/politics/missiles-weapons-stockpile-iran-us-war
https://www.n-tv.de/politik/Im-Iran-Krieg-tickt-fuer-Trump-die-Uhr-id30449944.html
https://theintercept.com/2026/03/05/trump-iran-war-plan-cia/
https://www.nzz.ch/international/schlaeferzellen-des-iran-die-terror-bedrohung-steigt-ld.1928269
https://www.nzz.ch/wirtschaft/amerika-hat-zu-wenig-abfangraketen-weil-es-seinen-eigenen-ruestungsfirmen-zu-lange-keine-grossauftraege-gegeben-hat-ld.1928016
Presenter: Dominic Possoch
Videoproduktion: Tim Hanke-Zilles
Grafik: Susanne Baur, Maxi Schumann
Recherche und Text: Dominic Possoch, Florian Schairer
Redaktion BR24: Jürgen P. Lang, Gudrun Riedl
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