Wie Russland im Ukraine-Krieg Ausländer einsetzt - ein Trauma "des Verschwindens"

Wie Russland in seinem Krieg gegen die Ukraine Ausländer einsetzt – häufig aus ärmeren Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Oscar Khagola Mutoka aus Kenia ist an der Front umgekommen - der Kubaner Yoan Viondi Mendoza wird vermisst - Arman Mondol schaffte es, in seine Heimat Bangladesch zurückzukehren. Drei Schicksale von jungen Männern, die für Russland in den Krieg gezogen waren.
Nach Angaben ukrainischer Geheimdienste haben seit 2022 rund 28.000 Ausländer in russischen Einheiten gekämpft oder kämpfen noch immer. Sie werden oft als Kanonenfutter eingesetzt, und nach ukrainischer Einschätzung überleben viele von ihnen nur wenige Wochen an der Front.
Auch diejenigen, die in ukrainische Gefangenschaft geraten, befinden sich in einer schwierigen Lage: Niemand fühlt sich für sie verantwortlich – weder ihre Herkunftsländer noch Russland, noch die Ukraine. Viele dieser Kämpfer stammen aus armen und benachteiligten Verhältnissen - und wie sie in den Kriegseinsatz kommen, das erinnert in manchen Fällen an Menschenhandel.
Trotz jüngster Berichte über Aufnahmestopps für Rekrutierungen aus mehreren Ländern sagen Expertinnen und Experten, dass Russlands Anwerbungen weiterhin andauern.

Kapitel:
00:00 – Intro: Russland rekrutiert Ausländer für den Krieg
00:53 – Titel: Wie Russland ausländische Kämpfer anwirbt
01:03 – Kuba: Yoan und der Traum vom besseren Leben
02:07 – Rekrutierung per WhatsApp und falsche Versprechen
02:43 – Im Krieg gefangen: Fluchtversuch scheitert
03:30 – Kenia: Ein Vater verliert seinen Sohn
04:23 – Tod im Einsatz – keine Gewissheit für die Familie
04:57 – Trauer ohne Abschied
05:50 – Hintergrund: Systematische Anwerbung weltweit
06:43 – Politische Reaktionen und Russlands Darstellung
07:39 – Zahlen und Herkunft der Kämpfer weltweit
07:59 – Bangladesch: Überlebt, aber schwer gezeichnet
09:09 – Einsatz als „menschliche Schutzschilde“
09:30 – Nach Explosion knapp dem Tod entronnen
10:32 – Gewissheit über Yoans Tod
11:14 – Forderungen der Familien
12:06 – Fazit: Die globalen Folgen des Kriegs

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