Polizeiruf, Pizza und Promi-Papiere in Berlin-Reinickendorf | Heimatjournal | Reportage
Borsigwalde steckt voller Überraschungen. Der kleinste Ortsteil des Berliner Bezirks Reinickendorf ist ein Kind der Industrialisierung: Als der Lokomotivbauer Borsig Ende des 19. Jahrhunderts nach Tegel zieht, baut er eine Werkssiedlung für seine Arbeiter.Graffiti im Prenzlauer Berg: https://youtu.be/QcbPPNdJ30o
"Berlin entdecken"-Playlist: https://www.youtube.com/watch?v=2AbN7J1xKCw&list=PL2Rn54bVHp6qZ0afuUoRkpqPQlBxqlaW8
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Die hübschen Ziegelbauten von 1900 gibt es immer noch, neuere Wohnblöcke und Einfamilienhäuser sind dazugekommen. Heute leben rund 7000 Menschen im alten Arbeiterquartier. Das HEIMATJournal mit Urike Finck ist auf Streife durch den Ort – beim Requisiteur für Polizeifilme, dem Pizzabäcker aus Neapel und den Gründern einer Gaming-Bar.
Polizei-Requisiten in Borsigwalde
Soko Wismar, Großstadtrevier oder Notruf Hafenkante - immer ist Borsigwalde ganz groß im Bild. Und zwar mit originaler Polizeiausrüstung, Leichendummys, Spurensicherungs-Overalls und sogar originalen Polizisten. In einem alten Edeka-Markt hat sich Frank Guhn mit seinem Equipment eingenistet - Polizeiautos, Stiefel, Helme, Zolluniformen, alles, was, auch die echte Polizei hat. Frank Guhn war selbst war 20 Jahre Rettungssanitäter und übernahm die Firma LEON-Actionteam vor 10 Jahren.
Krankenpfleger-Familie
1985 bekam Borsigwalde ein Krankenhaus und schon bei der Eröffnung ist der Vater als Sanitäter mit dabei: Thomas Rüdiger und fast seine ganze Familie arbeiten im Humboldt-Klinikum. Er absolvierte hier seine Pflegeausbildung, wurde im Klinikum zwei Mal Vater, lernte seine heutige Lebensgefährtin kennen, hat mit seiner Liebe zum Beruf seine Nichte und seine Töchter ins Klinikum gelockt. Statt „Humboldt“- könne man das Haus getrost in „Rüdiger-Klinikum“ umbenennen, scherzt er. Das Heimatjournal begleitet ihn auf der Stroke-Unit, einer Schlaganfallstation, die er aufgebaut hat und heute leitet.
Gaming-Bar in den Startlöchern
Kirsten, Thora und Henrik werkeln gerade an einer einmaligen Gaming-Bar für die Hauptstadt: Klar, Spiele-Cafés gibt es schon einige in Berlin. Aber die Kombination aus Spiel, Geselligkeit und Alkohol, die wird es so nur in Borsigwalde geben. Hier sind die jungen Gründer auch zu Hause – wenn alles gut geht, wollen sie im Mai eröffnen.
Lichterglanz - Kerzenmanufaktur
Die Nachbarn waren sich sicher, dass der Laden nicht lange überleben würde. Das war vor 21 Jahren. So lange schon betreibt Gerald Knüppel mit seiner besten Freundin ein Geschäft rund um Kerzen. Vom Handwerk ist er noch immer begeistert, von der Geduld, die man braucht, um eine Kerze zu ziehen. Tauchen und drei Runden durch den Laden wandeln. So oft, bis die farbenfrohe Kerze fertig ist.
Tiefkühlpizza aus der Manufaktur
Seit 1967 lebt Familie Giannini in Berlin, immer in Reinickendorf. Andrea Giannini bringt es auf den Punkt: „Ich bin hier zur Schule gegangen, meine Frau und meine Söhne sind hier geboren, wir sind Borsigwalder!“
Viele Jahre betrieben sie ein Pizza-Restaurant. Aber das änderte sich…
Seit 2007 produzieren sie Tiefkühlpizza, der Teig von Hand gemacht und auf Stein gebacken. 5000 Stück am Tag.
55 Kilometer Akten im Landesarchiv
Marlene Dietrichs Heiratsurkunde aus dem Jahr 1923 – die lagert hier im Landesarchiv. Und nicht nur die, sondern fast alles, was öffentliche Stellen in Berlin in den vergangenen Jahrhunderten zu Papier gebracht haben. Die wohl spannendsten Dokumente kommen von der Polizei: Mordakten zu allen möglichen Berliner Verbrechen, auch aus den 20er Jahren. Geschichten, die hier recherchiert wurden und in der Serie „Babylon Berlin“ ein Millionenpublikum gefunden haben.
Kapitel:
00:00 Polizeirequisiten: Leon Actionteam
05:40 Krankenpfleger im Vivantes
11:37 Multiplayer Gamingbar
13:55 Lichterglanz: die Kerzenmanufaktur
13:32 Tiefkühlpizza aus Borsigwalde
21:02 Landesarchiv Berlin
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