Tim Klüssendorf und Christoph Ahlhaus diskutieren über Steuerpolitik und Entlastungen | maischberger

Wie kann die Regierung Vertrauen zurückgewinnen? Und welche Reformen braucht Deutschland jetzt wirklich?

💻 maischberger in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger-am-13-05-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYzYzNGZiM2UtMTQ5OC00YWMzLThmMTctNjQyNTdiZGQ2OGM4

🎧 maischberger als Podcast: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:69340d4da9e94a96/

00:00 Friedrich Merz beim DGB
04:35 Pläne der Steuerreform
07:45 Weitere Reformideen
12:45 Kritik an der gescheiterten 1.000-Euro-Prämie
15:30 Sinnhaftigkeit von Gipfeln im Kanzleramt
18:20 Vertrauen des Mittelstands in die Regierung
20:00 Gerhard Schröder als möglicher Vermittler im Ukraine-Krieg

Der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf und der Vorsitzende des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft Christoph Ahlhaus diskutieren bei maischberger über die Spannungen innerhalb der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Debatten in Deutschland. Zu Beginn geht es um den Auftritt von Bundeskanzler Friedrich Merz beim DGB, bei dem er ausgebuht wurde. Klüssendorf zeigt Verständnis für die aufgeheizte Stimmung, betont aber zugleich, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften wieder stärker zusammenfinden müssten. Ahlhaus kritisiert die Provokationen scharf und fordert mehr gegenseitigen Respekt zwischen Politik, Wirtschaft und Arbeitnehmervertretungen. Mit Blick auf die früheren Aussagen von Arbeitsministerin Bärbel Bas über Arbeitgeber erklärt Klüssendorf, dass ihre Aussagen nicht die Haltung der gesamten SPD widerspiegeln würden. Ahlhaus schildert ein späteres persönliches Treffen mit Bas als konstruktiv und respektvoll.

Mit Blick auf die Steuerpolitik verteidigt Klüssendorf die Forderung der SPD, kleine und mittlere Einkommen zu entlasten und dafür Spitzenverdiener stärker zu belasten. Er argumentiert, dass die Belastungen der vergangenen Jahre vor allem die Mitte der Gesellschaft getroffen hätten und höhere Einkommen deshalb stärker zur Finanzierung beitragen müssten. Ahlhaus hält dagegen und warnt vor einer Politik der Umverteilung, die Unternehmen und Leistungsträger zusätzlich belaste. Er fordert stattdessen bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, mehr Investitionsanreize und eine Politik, die Lust auf Leistung mache. Beide diskutieren außerdem über Vorschläge wie eine mögliche Reform des Solidaritätszuschlags, Vermögenssteuern und die Frage, wie soziale Gerechtigkeit hergestellt werden kann, ohne die Wirtschaft weiter zu schwächen.

Klüssendorf räumt kommunikative Fehler bei der verworfenen 1.000-Euro-Prämie ein und betont, dass die Regierung daraus gelernt habe. Künftig wolle man Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände und Länder früher in politische Entscheidungen einbinden. Ahlhaus bezweifelt allerdings, dass weitere Gipfeltreffen und Gesprächsrunden ausreichen werden, um das Vertrauen der Wirtschaft zurückzugewinnen. Er fordert schnellere Entscheidungen und mehr Führung durch den Kanzler. Beide sprechen auch über die geplanten Reformen bis zum Sommer, darunter Steuer-, Renten- und Arbeitsmarktreformen sowie Bürokratieabbau. Während Klüssendorf auf laufende Gespräche und bestehende Vorarbeiten verweist, äußert Ahlhaus Zweifel daran, dass vor der Sommerpause bereits konkrete Ergebnisse erreicht werden.

Die Sendung vom 13.05.2026 in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger-am-13-05-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYzYzNGZiM2UtMTQ5OC00YWMzLThmMTctNjQyNTdiZGQ2OGM4

Alle Sendungen in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/maischberger/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXI

Außerdem zu Gast waren:

Heiner Lauterbach (Schauspieler)
Anja Kohl (ARD-Wirtschaftsexpertin)
Sophia Maier (Kriegsreporterin)
René Pfister (Spiegel)

X: https://x.com/maischberger

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